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Wo gibt es günstige Immobilienkredite?

Immobilienkredit

Angesichts von Sparzinsen, die sich kaum lohnen, entscheiden sich viele Menschen für die eigene Immobilie. Das Eigenheim ist gleichzeitig eine gute Geldanlage und Alterssicherung. Immobilienkredite sind angesichts niedriger Zinsen günstig. Käufer vom Haus, der Eigentumswohnung und private Bauherren können zudem eine Reihe von staatlichen Förderungen nutzen, und viele Bauherren verfügen über einen klassischen Bausparvertrag. Das sind Faktoren, mit sich der Immobilienkredit weiter vergünstigen lässt. Bei der Suche nach der richtigen Finanzierung müssen Käufer und künftige Bauherren allerdings die Augen offenhalten, um die richtige Wahl zu treffen.

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Arten der Immobilienfinanzierung

  • Auf der Beliebtheitsskala führt das Annuitätendarlehn mit festgelegten Monatsraten. Zinsbindungen werden für 10 bis 15 Jahre abgeschlossen, dann folgt die Folgefinanzierung.
  • Das Hypothekendarlehn ist die klassische Finanzierung, wobei die Immobilie als Sicherheit bei der Bank gilt. Wichtig: Für die schnellere Tilgung sollten eine höhere Anfangstilgung und Sondertilgungen vereinbart werden.
  • Das Volltilgungsdarlehn ist ein Annuitätendarlehn für die gesamte Darlehnshöhe. Dabei entfällt die befristete Zinsbindung, der Zins wird für die Gesamttilgung festgeschrieben.
  • Forward-Darlehn: Der Immobilienkredit wird nicht sofort, sondern zu späterer Zeit ausbezahlt. Diese Variante ist gut, um zu Niedrigzinsen für später die Anschlussfinanzierung zu sichern.
  • Darlehn mit variablen Zinsen, die an den Referenzzins der Banken (EURIBOR) gekoppelt sind, der alle drei Monate veränderlich sein kann. Bei der Variante Cap-Darlehn wird eine Zinshöchstgrenze für die Zinsschwankungen vereinbart. Beide Arten der Finanzierung sind mit höherem Risiko behaftet.
  • 100 % – Finanzierung – hier wird ohne Eigenkapital, bzw. Bausparvertrag finanziert. Diese Finanzierung setzt gewöhnlich eine hohe Zahlungsfähigkeit, gesichertes, hohes Einkommen voraus.

Förderungen und Vergünstigungen beim Immobilienkredit senken Zinsen

Immobilienkredite können durch angespartes Eigenkapital, beispielsweise den Bausparvertrag, vergünstigt werden. Beim Bausparvertrag haben die Sparer ein Anrecht auf die besonders günstigen Darlehen. Der Staat und die Kommunen bieten die verschiedensten Förderungen. Die größte Förderinstitution ist die KfW-Förderbank für zinsgünstige Darlehen im Rahmen bestimmter Programme. Dazu gehört z.B. das energieeffiziente Bauen, das mit Zinsvergünstigungen belohnt wird. Die Vergünstigungen der Energiesparprogramme der KfW können auch für die Modernisierung und die Sanierung von Wohneigentum genutzt werden. Die verschiedenen Programme sind kombinierbar, so dass bei guter Planung sehr viel zu sparen ist. Voraussetzung für eine kluge Nutzung ist eine kompetente Beratung bei der KfW oder der kreditgebenden Bank. Die Bundesländer und Kommunen bieten häufig spezielle eigene Förderungen, z.B. für Familien an. Hier müssen sich künftige Bauherren direkt bei den Kommunen informieren. Eine weitere Vergünstigung bietet die Verbindung von Altersvorsorge und Immobilienkredit. Beim so genannten Wohn-Riester kann die Altersvorsorge als Eigenkapital eingesetzt werden und schmälert so die Zinslast.

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Mit Vorbedacht planen und gut beraten lassen

Zu allen Varianten der Immobilienkredite gibt es noch zahlreiche Spielarten der Finanzierung, die von der Höhe der Immobilienkredite, der Laufzeit und der Bonität sowie den Konditionen der jeweiligen Bank abhängig sind. Den Interessenten stehen auch hier online umfangreiche Vergleiche für Immobilienkredite und spezielle Zinsrechner und Tilgungsrechner zur Verfügung. Es gibt eingehende Informationen von unabhängigen Institutionen wie der Stiftung Warentest. Um die langfristige Planung und eine gute Beratung kommt jedoch niemand herum, der eine eigene Immobilie finanzieren will. Das gilt für den Hausbau ebenso wie für die umfangreiche Sanierung oder eine größere Modernisierung des Eigenheims. Wird die Immobilienfinanzierung über die Hausbank vorgenommen, kann die dortige Beratung genutzt werden. Sinnvoll ist jedoch noch eine spezielle Beratung bei der KfW oder eine Finanzierungsberatung von einem unabhängigen Berater.

Immobilienkredite sind langfristige Kredite

Bei der Immobilienfinanzierung ist immer die Langfristigkeit dieser Kredite zu bedenken. Das Baudarlehn oder Darlehn zum Hauskauf ist oft die größte Finanzunternehmung im Leben. Die Immobilienkredite laufen über Zeiträume von etlichen Jahrzehnten. Läuft die vereinbarte Zinsbindung aus, ist eine gute Anschlussfinanzierung gefragt. Oft sind aufgenommene Immobilienkredite nicht hinreichend für das gesamte Bauvorhaben oder die Sanierung nach einem Kauf wird unterschätzt. Daher ist es nie ratsam, sich bis zur Grenze der Belastbarkeit mit einem Immobilienkredit zu belasten. Wechselfälle der eigenen Wirtschaftssituation sollten bei einer so langfristigen Planung einkalkuliert werden. Nicht ratsam ist es, Immobilienkredite mit Blick auf die Schufa als Auslandskredite aufzunehmen. In diesem Fallen greifen die zahlreichen Fördermaßnahmen nicht, die in Deutschland zur erheblichen Zinssenkung beitragen.

Wer neben dem Immobilienkredit noch einen Autokredit oder einen anderen überschaubaren Kredit zu laufen hat, über ausreichende Bonität verfügt und laufende Kredite bedient, erhält die Immobilienfinanzierung gewöhnlich dennoch. Gute Zahlungsmoral und Bonität sind jedoch wichtige Voraussetzungen für so langfristige Kredite.

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